Wau! - Der Infoblog

Hier gibt es was zum schnüffeln!

Unsere Hunde geben so vieles, ohne dass wir es von ihnen verlangen. 

Dieser Blog soll meinen Kunden, allen interessierten Hundebesitzern und vielleicht zukünftigen Hundebesitzern  zur Information und Unterstützung dienen, neues zu lernen oder bereits erlerntes noch einmal in Erinnerung zu rufen. Damit wir eben unseren Hunden ein kleines bisschen von dem zurück geben können, was wir erhalten. 

Gerne stehe ich für Fragen zur Verfügung. Am Besten schickt ihr mir gerne dazu eine E-Mail und ich melde mich gerne bald zurück.

Viel Spaß!

Bewegungsapparat 

Der Bewegungsapparat wird in einen aktiven und passiven Teil gegliedert. Einerseits in seiner stützenden Funktion, andererseits zur Bewegung dienend. Er besteht aus Knochen, Gelenken, Sehnen, Bändern und das Muskelsystem. Er ermöglicht uns einen aufrechten Stand sowie die Fortbewegung. Ebenfalls dient er als Schutz der innenliegenden Organe. 

Der Bewegungsapparat eines Hundes ist in der Regel innerhalb eines Zeitraums von 10 Monaten bis zu 2 Jahren voll ausgebildet. Wobei bei Kleinrassen von bis zu einem Jahr und bei Großrassen von bis zu 2 Jahren ausgegangen wird. 

Bis zum 6. Lebensmonat ist der Wachstum sehr rasant, wobei Unterschiede in Rasse, Fütterung und Geschlecht zu berücksichtigen sind. Unter anderem haben Welpen und Junghunde hier einen erhöhten Bedarf. 

Der Bewegungsapparat aus physiologischer Sicht ist noch nicht voll ausgereift und demnach nicht voll belastbar. Wachstumsfugen sind noch nicht vollständig geschlossen, die Knochendichte nicht vollständig ausgebaut. 

Besonders in diesen Lebensmonaten kommt es häufig zu Fehlbildungen des Bewegungsapparates aufgrund Überbelastung, Falschfütterung sowie Traumata. Die genetische Kompenente spielt natürlich ebenfalls eine Rolle. 

Da eine gesunde Entwicklung gerade in dieser Lebensphase für jeden Hundebesitzer von Bedeutung sein sollte, empfehlen wir auf den Welpenbedarf ausgelegte Futter sowie Unterstützung im Aufbau durch Naturkraftprodukte. Von hoher Relevanz ist in jedem Fall keine Überbelastung zu verursachen um mögliche Folgeschäden zu vermeiden. 

Aber auch im weiteren Verlauf des leider meist viel zu kurzen Hundelebens ist es von Bedeutung eine bedarfsdeckende, artgerechte und natürliche Fütterung beizubehalten. Mineralien im Gleichgewicht sind unerlässlich und hinsichtlich der Fitness gilt wie in allen anderen Lebensbereichen: Vorsicht ist meist besser als Nachsicht. Also Sorgt unbedingt für die Fellnasen vor. Wir bieten gerne Unterstützung. 

Der Darm 

Der Darm ist eines der größten Organe im Körper des Hundes. Er ist zuständig für die Verdauung. Im Darm werden alle notwendigen Nährstoffe in den Körperkreislauf aufgenommen. Auf der anderen Seite ist er aber auch an dem Abtransport von Stoffwechselprodukten beteiligt. 
Damit die Verarbeitung der Nahrung bestmöglich im Darm des Hundes erfolgen kann, ist die Notwendigkeit eines bakteriellen Gleichgewichts von Bedeutung. Ist das sensible Gleichgewicht des Darms gestört, kann er auch Ursprung vieler Erkrankungen sein. 

Wir bedienen uns daher an der Natur und unterstützen den Körper bei der Wiedererlangung dieses Gleichgewichts mit Naturkräutern. 

Das mineralische Gleichgewicht ist die Grundvoraussetzung für den Stoffwechsel in der Zelle. Vitalstoffe, Enzyme, Aminosäuren u. s. w. müssen in die Zelle als Bakterieneiweiß transportiert werden. Die "Transportmittel" dafür sind die Mineralien. Die Mineralien transportieren in die Zelle, dort wird verstoffwechselt und die Mineralien nehmen die Schlacken mit und transportieren diese ab. Mineralien im Gleichgewicht sind daher unerlässlich. 

Auch hier bedienen wir uns an der Natur und verhelfen dem Körper mit einer besonderen und einzigartigen Algenmischung das mineralische Gleichgewicht zu erlangen.

Die Ernährung des Gelenkes

 
Der gesunde Gelenkknorpel zieht seine grundsätzlichen Nährstoffe aus der Gelenkflüssigkeit (Synovia), da er nicht mit Blutgefäßen versorgt ist. 

Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe sowie essenzielle Fettsären dienen neben Eiweißbausteinen, Glukose und Hyaluronsäure der Versorgung eines gesunden Gelenkes. 

Gibt es Mangelerscheinungen in den Nährstoffen oder des Volumens der Gelenkflüssigkeit, kommt es zu Reibungen an den Gelenkflächen und wiederum zu Arthrosen und entzündliche Prozessen. 

Arthrosen und entzündliche Prozesse in den Gelenken erfordern besondere Unterstützung, da die Produktion der Synovia nur durch ein Gleichgewicht zwischen Be- und Entlastung erfolgen kann.

Es ist von hoher Bedeutung, dass ein Gelenk in seinem physiologischen Bewegungsspielraum genutzt wird. Kommt es hier zu Fehlbelastungen durch Schonhaltungen, körperlichen Abweichungen etc. ist das Fortschreiten oder Entstehen einer Gelenkserkrankung kaum vermeidbar. 

Der Mangel an Produktion der Gelenkflüssigkeit ist meist die Ursache, weshalb die Ergänzungsfuttermittel für Gelenke ihre Wirkung nicht entfalten können. 

Gerne begleite ich Euch und Euren Vierbeiner bei der Wiedererlangung einer physiologischen Belastung und gebe Euch auch für die Zukunft Hilfestellungen mit auf dem Weg. 

Fieber beim Hund

Auch unsere Fellkinder können Fieber bekommen. Genauso wie bei uns Menschen ist dies ein klares Zeichen, dass der Organismus gegen etwas ankämpft. (Grippale Infekte, Entzündungen, Bakterien etc.). Die normale Rektaltemperatur unserer Fellkinder liegt zwischen 37,5 und 39 °C. Bei Temperaturen ab 40 °C ist die Vorstellung beim Tierarzt ein Muss. Typische Anzeichen für Fieber sind: Eine trockene Nase, starkes Hecheln, viel Durst, Antriebslosigkeit und ungewöhnliches Verhalten. Stellst Du Fieber beim Hund fest, gönne ihm in jeden Fall viel Ruhe und versuche ihn zum Trinken anzuregen.

Zecken und Flöhe

Wir kennen es alle: Die lästigen "Krabbeltierchen" die keiner haben möchte. Die meisten von uns jucken und ekeln sich bereits beim bloßen Gedanken daran. Aber bei dem Gedanken, dass es unseren Fellkindern aufgrund eines Zecken- oder Flohbefalls nicht gut gehen kann und sogar langfristige Schäden hervorgehen können, werden wir tätig. Keine Frage die Vorstellung ist schrecklich, die Angst bei den meisten groß. Daher wird heute noch regelmäßig zu chemischen Mitteln gegriffen, die nicht nur die gesamte Darmflora regelrecht angreift und das Immunsystem unserer lieben Tiere schwächt, sondern größtenteils auch das "Nervensystem" schädigen kann. Epileptische Anfälle, neurologische Fehlsteuerungen etc. sind häufig die Folge. Wir wollen den Teufel jetzt nicht an die Wand malen, aber über diese Dinge muss leider auch gesprochen und informiert werden, wenn einem wirklich an dem Wohl seines Tieres gelegen ist. Ich bin mir ziemlich sicher, dem ist in den meisten Fällen so. 

 

Allgemein kann man sagen: Die Zeckenzeit in Deutschland hält von Februar bis Oktober an. Flöhe häufen sich in der Regel in der Herbstzeit. 

 

Unsere größte Sorge bei den Zecken ist meist die Übertragung von Krankheiten. Bakterien, Viren oder Einzeller werden innerhalb der ersten 16 bis 24 Stunden übertragen. Eine schnelle Entfernung der Zecke ist daher das oberste Gebot. Übrigens ist die Zecke erst frühestens nach Ablauf von ca. 2 Tagen bis zu Wochen "vollgesaugt". Eine Entfernung erst dann, wenn wir sie beim Streicheln unserer Hunde gefüllt ertasten, ist in der Regel zu spät. Nach jedem Spaziergang solltest du daher deinen Hund also nach Zecken absuchen. Meistens krabbeln sie dann noch auf deinem Tier herum, weil sie auf der Suche einer günstigen Einstichstelle sind. Eine Zeckenzange sollte im Bestand eines Tierhaushaltes in jeden Fall vorhanden sein. 

 

Die bekanntesten Krankheiten, die von Zecken übertragen werden können, sind Borreliose und FSME. Symptome sind Beschwerden wie Erbrechen, Durchfall, Fieber oder ungewöhnliches Verhalten. Diese werden oftmals erst nach Wochen sichtbar. Ein Gang zu Tierarzt des Vertrauens ist bei Vorliegen dieser Symptome daher Pflicht. 

 

Flöhe sind Parasiten, deren Stiche bzw. Speichel zu Rötungen, Quaddeln, Schwellungen sowie einen damit einhergehenden Juckreiz führen. Sollte dein Hund auch noch anfangen an sich zu "knabbern", ist es höchste Zeit, etwas zu unternehmen um weitere Erkrankungen der Haut und Probleme im Organismus zu vermeiden. 

 

Die Wirksamkeit mittels verschiedener ätherischer Öle ist sehr hoch. Auf natürlicher Basis kann ein eventueller Befall größtenteils abgewehrt werden. Am besten probierst du dies zu Beginn der Zeckenzeit bei deinem Hund aus. Vorhandene Befälle von Flöhen können meistens ebenfalls durch natürliche Mittel beseitigt werden. 

 

Meine Meinung: Bevor ich nur ein einziges Mal langfristige Schäden durch ein chemisches Präparat riskiere, nutze ich im Interesse eines langen und gesunden Lebens zunächst immer Naturprodukte.